EM 2012 News Blog

Der Fußball Blog zur WM 2010 und der kommenden EM 2012

Die Gruppen der EM-Qualifikation ( 1.Spieltag ab dem 11.08.) und die Favoriten:

July 23, 2010 Von: jonas Kategorie: Uncategorized

Gruppe A: Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan

In Gruppe sind ganz klar Deutschland und die Türkei die favorisierten Teams. Für beide Nationalmannschaften ist die Qualifikation Pflicht obwohl Österreich und auch Belgien durchaus in der Lage sind die Favoriten zu ärgern.

Gruppe B: Russland, Slowakei, Irland, Mazedonien, Armenien, Andorra

Die Russen sind eindeutig die stärkste Mannschaft in Gruppe B und wollen nach dem peinlichen Aus bei der WM-Qualifikation ihre Sache besser machen. Mit Advocaat trainiert erneut ein Holländer die Russen und soll sie zu alter Stärke führen. Die Iren sind immer noch enttäuscht nach dem Eklat im WM-Quali Spiel gegen Frankreich, als Thierry Henry den Ball mit der Hand ins Tor beförderte. Die Europameisterschaft soll jetzt erreicht werden und es droht ein heißer Kampf mit den Slowaken die bei der WM mit einem respektablem Achtelfinal-Einzug auf sich aufmerksam machten.

Gruppe C: Italien, Serbien, Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer

Trotz des peinlichen letzten Platzes in Afrika sind die Italiener wohl in dieser Gruppe Topfavorit. Die Mannschaft soll umgebaut und weiter verjüngt werden, denn an Talenten mangelt es den Italienern nicht. Serbien verpasste zwar das Achtelfinale in diesem Jahr, zeigte aber das die Mannschaft noch einiges anzubieten hat. Ob Slowenien oder Nordirland den beiden Favoriten noch Steine in den Weg legen können wird sich zeigen.

Gruppe D: Frankreich, Rumänien, BosnienHerzegowina, Weißrussland, Albanien, Luxemburg

Die Franzosen wollen mit dem neuen Coach Laurent Blanc die Geschehnisse in Afrika in Vergessenheit geraten lassen. Die Bilder der französischen Mannschaft welche während einer Trainingseinheit die Arbeit Coach Domenech verweigerten gingen um die Welt, auch Sarkozy und die Oberen des französischen Fußballverbandes waren eingeschaltet und entschieden das Blanc der richtige Mann ist das Image der französischen Nationalmannschaft wieder aufzupolieren. Bosnien-Herzegowina zeigte schon in Testspielen vor der WM wozu diese Mannschaft fähig ist. Mit Stars wie Dzeko, Misimovic und Ibisevic aus der Bundesliga ist die Mannschaft hervorragend besetzt und dürfte auch Rumänien den Schneid abkaufen.

Gruppe E: Niederlande, Schweden, Finnland, Ungarn, Moldawien, San Marino

Der WM-Zweite aus den Niederlanden hat eine enttäuschende Niederlage in letzter Minute zu verdauen. Die überragend besetzte „Elftal“ wird aber bei der Europameisterschaft den nächsten Versuch angehen einen Titel zu holen und die Qualifikationsgruppe dominieren. Ob Schweden oder Finnland den Niederländern folgen wird eine spannende Frage in Gruppe E sein.

Gruppe F: Kroatien, Griechenland, Israel, Lettland, Georgien, Malta

Griechenland wird in die EM-Qualifikation ohne Trainer Rehagel gehen. Der deutsche Trainer hörte nach dieser WM auf und macht Platz für einen neuen Taktgeber. Ob es dem Nachfolger Rehagels gelingen wird die „Oldies“ von Rehagel radikal zu verjüngen und eine neue Spielkultur, wie sie so oft gefordert wurde, einführen kann bleibt abzuwarten. Die Kroaten werden ihren größten Gegner wohl in den Israelis haben, müssten aber mit dem Potenzial der Mannschaft die Quali locker packen. Mit Olic, Rakitic, Eduardo oder Klasnic haben sie tolle Einzelspieler in den Reihen und sind definitiv einer der Favoriten auf Platz Eins.

Gruppe G: England, Schweiz, Bulgarien, Wales, Montenegro

Das Glück welches den Engländern in Afrika fehlte wird nach Meinung Capellos nicht ewig ausbleiben. Der Trainer bekam trotz der herben Pleite gegen Deutschland das Vertrauen ausgesprochen und wird mit den Stars aus England weiterarbeiten. Die Schweizer überraschten gegen Spanien mit der einzigen WM-Niederlage der Spanier, versagten aber zum Ende kläglich. Ottmar Hitzfeld will nach der EM 2012 seine Trainerlaufbahn beenden und würde gerne noch ein gutes Turnier hinlegen, die Voraussetzungen dafür hat die Schweiz. Die Waliser und auch die Bulgaren können als Stolperstein für beide Mannschaft dienen.

Gruppe H: Portugal, Dänemark, Norwegen, Zypern, Island

Portugal scheint auf dem Papier ein leichtes Los gezogen zu haben, sollte die Skandinavier in Gruppe H jedoch nicht unterschätzen. Dänemark und auch Norwegen haben Chancen die Endrunde in Polen zu erreichen wogegen Zypern und Island nur als Außenseiter ins Rennen gehen dürften.

Gruppe I: Spanien, Tschechien, Schottland, Litauen, Liechtenstein

Der Europa- und Weltmeister aus Spanien hat keine einfache Gruppe erwischt. Tschechien und auch Schottland sind unangenehme Gegner die einem Spanien in WM-Form aber trotzdem keine Probleme machen dürften.